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Die Kunst des Ausmistens: Warum der Wertstoffhof das wahre Wellness-Programm ist

  • Autorenbild: Rene Oliver
    Rene Oliver
  • 12. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Der Weg zum Glück?!
Der Weg zum Glück?!

Die zweite Woche im neuen Jahr ist fast rum, und was soll ich sagen: Ich habe mir direkt meinen ersten Neujahrsvorsatz zu Herzen genommen. „Ausmisten“, dachte ich mir, „dem Chaos ein Ende bereiten!“ Und ich meine, wenn nicht jetzt, wann dann? Also bin ich gleich mal beim Wertstoffhof durchgestartet – und mittlerweile bin ich da fast häufiger als zu Hause. Schlimm genug, dass ich nicht mal mehr weiß, ob ich lieber den Wertstoffhof besuchen möchte oder mit Freunden ins Café gehe.


Aber, ich sag euch: Es ist der Wahnsinn! Ich habe mehr Zeug entsorgt, als ich jemals dachte, dass ich besitze. Man fühlt sich fast wie ein Mini-Sperrmüll-Krieger. Jedes Mal, wenn ich ein paar Tüten voll Müll ablade, denke ich: „Ja, da geht’s lang, mein Freund, da geht’s lang in die richtige Richtung!“ Entgegen allen Vorurteilen ist es ein fantastisches Gefühl, alte Sachen einfach auch loszulassen. Was will ich auch mit 3 alten Toastern und ’nem kitschigen Walross aus Salzteig?!


Und das wirklich Allerbeste: Man trifft dort so viele spannende und wilde Leute! Ich will nicht sagen, dass ich jetzt nach drei Besuchen ein Wertstoffhof-Experte bin, aber ich kann mittlerweile fast an einem Sperrmüllhaufen erkennen, wie der Mensch wohl so tickt.


Der "Retro-Rambo" zum Beispiel. Ein altmodischer Fernseher aus den 70ern, der aussieht, als hätte er mehr Zeit im Keller verbracht als im Wohnzimmer. Der Besitzer? Wahrscheinlich ein nostalgischer Hipster.


Oder "Deko-Daniela" – ein Haufen von Regalen, die nach fünf Umzügen immer noch die gleiche „stylische Unordnung“ ausstrahlen. Die Besitzerin? Eine minimalistische Chaosliebhaberin, die sich mit „weniger ist mehr“ einfach nie anfreunden konnte.


Am Ende aber einfach immer wieder ein Erlebnis, der Wertstoffhof. Ich hätte nie gedacht, dass ich die zweite Woche im neuen Jahr mit so viel „befreiendem“ Chaos beenden würde – aber hey, der Weg zur Erleuchtung geht halt anscheinend über den Wertstoffhof. Und wer weiß? Vielleicht geht das mit dem Ausmisten ja so weiter. Vielleicht wird 2025 das Jahr, in dem ich nicht nur meine Bude, sondern auch mein Leben endlich mal in Ordnung bringe.


Aber erst nach der nächsten Tour zum Wertstoffhof. In diesem Sinne,


Dein Rene Oliver



 
 
 

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